des Grundsatzes, 29
kali durch Weingeist abgeschieden wurde, das hernach angewendete Wasser doch noch einiges Laugensalz enthielt.. Diese Eigen- schaft der Salze verdient bei Analysen Auf- merksamkeit. Denn wenn man glaubt ein Laugensalz durch Weingeist zu haben, so kann man auf doppelte Art irren, in der Menge des Laugensalzes, und in der Menge des Stofls, wovon es abgesondert worden,
Ich habe bei diesen$. in Ansehung der mit einem Bestandtheil überserzten Verbindungen zweierlei zu be-
merken.
Das erste, betrifft die Terminologie. Berth. har für die mit einem Alkali übersetzten Verbindurigen das'neue Wort alealinule geraacht(z. B. carbonate de potasse alcalinule), mach der Analogie von acidule(@. Bi suls fate de potasse acidule). Ich hoffe dals meine Ueber- setzung von beiden natürlich, verständlich, und unzweia deutig sey, welches meines Erachtens die wesentlichsten Erfordernisse einer neuen Terminologie sind. Nach die- ser Terminologie würde der Borax alkalisirtes boraxsaures Natron, und der: Weinstein, gesäuertes weinsteinsaures Rali heifsen müssen. Käme man in den Fall den speci- fischen Namen des überschüssigen Bestandtheils anzeigen zu müssen,‘ so mülste man sagen: kalisirt, natronirt, am- menisirt, calcarisirt, barytisirt, etc. ‚schwefelgesäuert, salpe- tergesäuert etc. Benennungen, denen der Gebrauch erst Geschmeidigkeit geben müfste. Man erhielte übrigens da- durch zugleich eine Terminologie für dreifache Salze
’ und das Urinsalz würde z. B. ammonisirtes phosphorsau-


