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Claude Louis Berthollet über die Gesetze der Verwandtschaft in der Chemie / aus dem Französischen übersetzt mit Anmerkungen Zusätzen und einer synthetischen Darstellung von Berthollets Theorie von Ernst Gottfried Fischer, Professor der Mathematik und Physik an dem Berlinisch-Cöllnischen Gymnasium und Ehren-Mitglied der naturforschenden Gesellschaft zu Berlin
Entstehung
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8 i III. 2. Bestätigungen-

sie bilden zusammen eirie Verbindung, die man'eine alkalisirte Verbindung Calcali- nule) nennen könnte, so. wie man einen Ueberschuls der Säure durch den Zusatz gesäuert(acidule) ausdrücken kann, Das Kali theilt sich zwischen dem kohlensauren Kali und dem Weingeist im Verhältnifs der Kräfte mit welchen beide wirken.

Wenn man also ein alkalisirtes!kohlen- saures Kali mit Weingeist behandelt, so kann ınan ihm nur einen Theil des überschüssigen Kali entziehen, Der Rückstand'erlangt in der That die Eigenschaft zu krystallisiren, aber schr bald zieht er auch die Feuchtig- keit aus der Luft an, und zerllielst, wie viel man auch Weingeist angewender habe, um ihm das überschüssige Kali zu entziehen; so dals man, wenn man eine vollständige koh- lensaure Verbindung erhalten will, die Sätti- gung mit Kohlensäure vollenden muls,

Auch die übrigen Neutralsalze haben eben so die Eigenschaft einen Antheil von Kali, der in Ansehung des Neutralisations- punktes überschüssig ist, an sich zu halten. Daher kommt es, dafs in den meisten Ver- suchen des zweiten Abschnitts, wo das Al-