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Johann Christian Bergen's Anleitung zur Viehzucht oder vielmehr zum Futtergewaechsbau und zur Stallfuetterung des Rindviehes / mit Anmerkungen, Berichtigungen und Zusätzen neu herausgegeben von Albrecht Thaer
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619
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Dritter Nachtrag."658

Nb beym Milch- und. Maſivieh genommen werden."Ich

"m dlaube gewiß daß man durch. eine ſorgfältige Aus-

(7 wh wahl. zur Arbeit«gut gebaueter Springochſen und

1.00: Zuchtkühe, dann durch Erziehung und Uebung der jun-

0 gen Thiere, einen Schlag von Rindvieh hervor brin-

JE gen würde, der:den. Streit über den Vorzug der Pfer-

Srefete de oder Ochſen beym Acerbau, ohne Widerrede zum

ew Vortheil der. leßteren entſchiede. Ohne Zweifel wur-

0(eon de man Ochſen und verſchnittene Kühe hervor bringen

0 Oiſe,< und zurichten können, die nicht nur in der Kraft je-

TN des Pferd überwögen, ſondern auch in'der Schaellig-

EN Feit und Ausdauer mir gewöhnlichen guten Acferpferz

wa den« ſich in einen Wetrrſtreit einlaſſen könnten."Ein-

vi zelne Beyſpiele, die.man von ſolchen Ochſen hat, be-

vb weiſen genug, daß die Natur dieſes Viehes dazu ge-

10077 eignet jey, Meyr hierüber zu ſagen, wäre wohl vor-

; mj erji vergeblich.

Whit Was die Wartung, Tränkung und Fütterung

(Gad der Kälber und jungenRinder anbetrifft, ſo werden 40 es mir meine Lefer wohl erlaſſen, hier dazjenige zu

wy" wiederholen, was in ſo vielen dconomiſchen Bücher hier-

64 über recht gut geſagt iſt.Nur über einige Punkte will| vie ich meine Meynung ſagen,:

M Ich ziehe das, Tränken der Kälber, wenn es mit ge:

3 horiger Vorſicht geſchiehet, ven Saligen, JSMShNDEFG IE

di len Unbequemtichfeiten wegen, womit.dieſes NELPENOEN if vyals in Rückſicht auf die Milchkühe,.vor, Exiſt zwar das "| Saugen