629 Dritter Nachtrag.
ſo würde ich rathen dic. Jütländer zu wählen. Sie ſind am leichteſten zu erhalten und werden bekanntlich in. Mecklenburg jährlich in großen Triften eingefüh- rot, wo ein jeder, der auf die Holländerey etwas ver- wendet, ſie zu erhalten ſucht, Es iſt ein ungemein dauerhaftes, kernfeſtes Bieh, was auch ſchlec<te Ddahz- rung nicht verſchmähßet und in Saft und Kraft ver: wandelt.. Es verträgt aber auch beſſere Nahrung auf vem Stalle, hält ſich dabey ſehr geſund und erlangt bey guter Fütterung anſehnliche Stärke und Größe. Noch mehr aber nimmt es in der zweyten Generation zu„ und ich zweifle nicht, daß es fich bey guter Ber? pflegung zu einer beträchtlichen Große bringen laſſe. Nach Verhältniß ſeiner Größe und ſeines Futters giebt es viele Mitch, mehrere wie die meiſien Marſch- kühe==. d.h. von einem Morgen Klee erhält man mittelſt zweyer Jürländer mehr Milch, als.mitrelſt einer Marſchkuh. Ein Hauptvorzug deſſelben beſtchet darin, daß dieſes Vieh, ſobald es weniger Milch giebt gleich merklich Fett aufſeßet und nach. völligem Aufs? ziehen ſehr ſchnell für den Schlächter tüchtig wird, da, es dann ein vorzügliches, ſaftiges, feinfaſeriges Fleiſch giebt. AIN Ein anderer Zwe> bey der Rindviehzucht wäre Anziehu.3 recht tüchtigen Arbeitsviehes. Wenn man
dieſes zur möglichſten Vollfommenheit bringen wollte,
ſo müßten ohne Zweifel ganz andre Rücfſichten, als
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