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Vorrede des Verfaſſers.
Der Gebrauch einiger, insbeſondere angehen- der Schriftſteller, die Kinder ihres Geiſtes Macenaten und Gönnern zu empfehlen und zu- zueignen, und ſo eine gute Meinung von ih- ren Talenten zu erwecken, iſt auch mir die Veranlaſſung, dieſen erſten Zögling meiner Au- torſ<haft--- nicht einem Mäcen, weil ich kei- nen habezs nicht einem Gönner, weil ich nicht breiſte genug dazu bin, ſondern--- meinen Le- ſern zuzueignen;„einmal weil ſie deshalb. in Ko“ ſien geſeßt werden, und alſo nichts billiger als dieſe Zueignung iſt, und zweytens weil die Er- fahrung lehret, daß jener Autor- Kunſtgriff den Leſern noch nie Staub in die Augen ſtreu- en, und das gerechte Urtheil derſelben über
den Fremdling verändern können. Meinen Leſern alſo mache ich das gewöhn“ liche Autor-Compliment, indem ich dieſen, die s- Gyind-


