(18 Dritter Nachtrag.
Alle diejenigen Merkmahle, welche Geſundheit bey einer Kuh anzeigen; müſſen freylich bey einer jes den vorhanden ſeyn, weil eine, Fränkliche Kuh. nie gute Milch giebt. Dahin gehört Lebhaftigkeit und als les was dieſe anzeigt, beſonders feurige Augen, Muth gegen anderes Vieh und Freßluſt.,
Die Stärke des Milchſtranges und. die Größe der Oeffnung, wodurch dieſer aus dem Leibe heraus- tritt,«werden von vielen als weſentliche Kennzeichen angenommen. Sie ſind aber bey jungen Kühen alle- mahl. ſchwächer und kleiner wie bey alteren. Eben ſo verhält es ſich-mit dem Euter. Man muß dader nie verlangen dieſe Theile bey jungen Kühen ſo ſtark wie bey alten anzutreffen.|
Die Maſtfähigieit iſt nicht immer mit der Milcher- giebigkeit eines Stücks oder einer Race verbunden. Indeſſen findet man doch häufig, daß gute Milchkühe bald Fett anſeßen, wenn ſie aufhören Milch zu geben. Wo- indeſſen die Mäſtung oder die Fettweide, wie in vielen Provinzen Englands, einen Hauvptzweig, der Wirthſchaft ausmacht, da ſucht man dieſe Qualität die entſchieden bey einer Race ſiärfer wie bey der adern iſt, mit größtem Fleiße auf. I< habe hier- über ausführlich genug im 22ſten Kapitel meiner Ein- ſoitung zur Kenntniß der Engliſchen Landwirthſchaft geſprochen. In Deutſchland wird man vorerſt wohl nur in wenigen Gegenden ſich veranlaßt finden, bey
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