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Johann Christian Bergen's Anleitung zur Viehzucht oder vielmehr zum Futtergewaechsbau und zur Stallfuetterung des Rindviehes / mit Anmerkungen, Berichtigungen und Zusätzen neu herausgegeben von Albrecht Thaer
Entstehung
Seite
612
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614 Dritter Nachtrag,

fahrung bereits gelehrt, daß aus der Begattung der in Niederſachſen-gewöhnlichen Landkühe mit FSriſi- ſchen Springochſen eine verfrüppelte und beſoyvers wenig milchgebende Art gekommen ſey. Die Ver- beſſerung einer jeden Race in ſich ſelbſt iſt aber alle- mahl ſicher"und möglich, wenn man nur die vorzüg- lichſten Subjecte männlicher und weiblicher Seite zur Fortpflanzung auswählt und die Aufzucht mit ge- höriger Sorgfalt betreibet. Hierzu gehört aber, daß man einen guten Springochſen mehr ſchäße, ihn nicht bloß in den Jahren, wo er ſeine Vollkommen- heit noch nicht erreicht hat, zu vieſem Zwecke ge- orauche, vielmehr erſt vom fünften Jahre an das Zeugungsgeſchäſte recht betreiben laſſe. Wer einen Dehſen wie häufig geſchieher nur inden erſten Jah- ren ſpringen läßt, dann abbindet und nun das erſte

beſte Ochſenkalb wieder unter die Heerde läßt; muß

auf alle Verbeſſerung des Viehſchlages Verzicht thin. Mic einer ſolchen Verbeſſerung der Race in

ſich ſelbſt gehet es freylich langſamer als wenn man fremde Triften kommen läßt, aber auch minder koſt- ſpielig und ſicherer. Bey genauer Erfundigung wird manFaſt in jeder Provinz eine oder die andere Ge- gend, ein oder anderes Dorf finden, wo der einhei- miſche-Rindviehſchlag beſſer d. h. in unſerer Rück- ſicht/ milchreicher iſt; ohne daß gerade die Weide daſelbſt beſondere Vorzüge hätte. Wenn man einen ſolche:

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