612-. Dritter: Nachtrae+
auf den Ertrag einer einzelnen Kuh beſonders ächtet; wird ſie beſtättigen- Bey ſolchen Thieren iſt die Verdauungskraft der erſten und zweyten Wege=- wie: es die Aerzte nennen= ohne Zweifel in einem vorzüglich-geſunden Zuſtande, ſo daß ſie allen Saft und" Kraft: aus dem Futter ausziehen und in thieri- ſchen Nahrungsſtoff und Milch verwandeln. Zum Theil Fann dieſe-Geſundheit und. Thätigkeit der Ver- dauungsorgane durch eine gehörige Verpflegung des Thiers'von ſeiner Geburt an,„bewürkt oder vielmehr erhalten worden ſeyn.» Aber: wer iſt ſo unbekannt mit dem Geſeßen der thieriſchen. Natur, die ohne Hin- ſicht auf Theorie; tauſendfältige Erfahrung beſtättiget hat,: daß er leugnen ſollte, die urſprüngliche. Bil- dung des Keims habe mehr als alles übrige Einfluß auf die'ganze Organiſation? Wie, ausgemacht: iſt dies jeßt bey der Thiergartung auf deren erſie Bik: dung oder Zeugung wir bisöher die größte Aufmerk- ſamkeit gewandt haben== beym Pferde?=- Auch hat manche Hauswirthin hierauf längſt Rückſicht ge- nommen und ſich die Kälber von einer milchreichen und ſonſt ſich gut verhaltenden Kuh zur Aufzucht Fünftiger Milchkühe. ausgewählet. Allein auf das männliche Geſchlecht hat man noch wenig oder aar nicht Rückſicht genommen. Man Hat, vielleicht einen - Springochſen von. gutem. Anſehen, Kräften und ſtar- fem Knochenbau- gewählet. Wie ſelten aber hat mait
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