Von Verbeſſer der Weiden u. Wieſen insbeſ. 25
/vaß dieſe Ableitung unmöglich beſchaffet werden kann z
und nicht ſelten iſt der Umfang ſo geringe, daß die darauf zu verwendenden Koſten den Nußen weit übertoie- gen würden. An Verbeſſerung von dergleichen Mooren und Weiden iſt alſo nicht zu denken.=- Sind ſie im Gegentheil von großerm Umfange und ſo ſituiret, daß der Nußen den Koſten entſpricht und dem Waſſer Ab- zug zu geben ſtehet; ſo iſt es doch ebenfalls nicht ein Werk der Weideintereſſenten. Das Waſſer muß ent- weder durch fremde oft entfernte Feldmarken geleitet werden, welches die Beſißer derſelben nicht verſtatten würden; oder es fehlet an Geld.= Folglich bleibt denn Alles von ſelbſt in den bisherigen Stand. In- deſſen iſt aus unzähligen Beyſpielen die gegründeſte Hoffnung zu ſchöpfen, daß Verbeſſerungen dieſer Art durch Vermittelung und auf Koſten Unſers Allergnä- digſten Königs Majeſtät in den Königl, Staaten in Zu- kunft werden vollführt werden.
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Von Holzweiden no< weniger.
Die Verbeſſerung der Weiden in Tannen, Fich- ten und Kiefer- Hölzungen will noch weniger ſagenz denn womit, wodurch und auf welche Art könnte ſie geſchehen?=-- Wollte man auch die Hölzung ausrot- ten, ſo würde der ſterile Boden, welchen ſie einnimmt, nichts oder weniger mehr gewähren, als was er ſchon
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