m STREET 0.9. IE
24 Zweyter Abſchnitt,
6."iG
Von Mooren und Brüchern iſk wenig FU erwarten.
Die Wetden in Mooren und Brüchern ſind oft gar nicht zu verbeſſern; oft iſt die Verbeſſerung au- ßer dem Wirkungskreiſe des Privatmannsz; und oft verlohnt es ſich auch der Mühe nicht, daß die Regie- rung daran Theil nehme.= Der gemeinſte Fehler iſt, daß ſie niedrig liegen und in den warmen Som- mermonaten, wenn die Gewäſſer ſich verzogen oder
„verdunſtet haben, zwar vieles aber wenig gedeihliches
und ungeſundes Futter liefern.== Unter den Bruch- weiden aber begreife ich nicht, was man vielleicht an der Oder, der Neße, der Warthe darunter verſtehet, und was an der Elbe und der Weſer Marſchweiden genennet werden, als welche einen fruchtbaren Boden haben und das ſchönſie Gras geben; ſondern ſolche, die auf oder an Torfmooren, in Elßbrüchern, und unter andern Umſtänden vorhanden; die den größten Theil des Tahres unzugänglich, und auch dann noch moraſtig genug ſind, wenn das Vieh einige wenige Sommermonate ſich fatigirend genug darin ernähren muß.== Dieſen Weiden iſt nicht anders als durch Ableitung des überflüſſigen Waſſers zu helfen, wo- durch jedoch in Elßbrüchern dem Holzanwachs geſcha- det wird,== Nicht ſelten aber iſt die Lage ſo(tief,
vaß


