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Johann Christian Bergen's Anleitung zur Viehzucht oder vielmehr zum Futtergewaechsbau und zur Stallfuetterung des Rindviehes / mit Anmerkungen, Berichtigungen und Zusätzen neu herausgegeben von Albrecht Thaer
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auf eine andere Art geſorget wdrden.== Alles, was bey der jeßigen Lage der Sachen geſchehen kann, be- ſtehet darin: daß die nicht ſelten darauf beſindlichen Ameiſen- und Maulwurfshaufen fortgeſchafft und ſtreuetz die Geſträuche von Weiß- und Schwayzdor- nen 2c, ausgerottetz die Dieſteln ausgeſtochen 3 die etwa riefen, ein ſaures(Gras bringenden Stellen mit Gräben verſehen; und überhaupt die-überſüßi- gen Feuchtigfeiten abgeleitet werden.=- Bon befon- deim Nußen iſt es auch, die Weide nach Verhält- niß des. Umfanges und der Viehmenge in drey oder vier Abtheilungen zu bringen, und alle drey oder vier Tage eine dieſer Abtheilungen dem Vieh einzu- räumen.=- Gemeiniglich überziehet es den Plaß, be- ſonders im Anfang von einem Ende bis zum andern, inden; es ſich die beſien Stellen ausſuchet 3 und zer- tritt dabey mehr als es verzehret,=- Dieſem wird dann nicht allein durch die Abtheilungen vorgebeuget, ſondern man hat nachher auch in jeder Abtheilung, weil ſie zehn bis vierzehn Tage verſchonet bleiben, immer friſches Gras*).

B 4 9. 16.

+) Wenn es noch Gemeinweiden ſind und bleiben ſollen, ſo ware doch eine Policey- Verfügung, in welcher Ordnung die verſchiedenen Arten von Vieh aufgetrieben werden und auf: einander folgen ſol- len ſchr wichtig.