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22 Zweyter Abſchnitt,
zucht mir hauptſächlich das Hornvieh gedenke, Ich bitte meine Leſer, ſich dieſer Bemerkung auch in der Jolge durchaus zu erinnern,
6. 14. Beſchaffenheit ver Weiden.
Von den Weiden iſt faſt durchgängig wenig oder gar nichts Gutes zu erwarten.= Der gering» ſte, zugleich aber der beſte Thetl beſtehet in boſonde- re Aenger und Hütungspläße: ein anderer in tiefe oft unzugängliche Moore und Brücher: noch ein an- derer in Nadel- und taubhölzer; und der größte Theil in Dreiſch-Aecker oder ſogenannte Beyländer.-- Der Heiden erwähne ich nicht, weil dieje nicht für Horn- vieh, ſondern für Schaafe ſind, oder doch ſeyn ſollten.?
8. 15, Die guten Ungerweiden ſind vor der Hand nicht zu entbehren.
Die wenigen Angerweiden können zwar zu einer größern Benußung gebracht werden, denn gemeinig- lich iſt Grund und Boden von eben der, wenn nicht von beſſerer Güte, als die des übrigen in der Feld- mark; ich werde dazu auch unten(8. 86.) Anweiſung geben.=-- Allein dieſe Verbeſſerung iſt nicht zu be- wirken, wenn nicht für den Unterhalt des Viehes
auf


