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Johann Christian Bergen's Anleitung zur Viehzucht oder vielmehr zum Futtergewaechsbau und zur Stallfuetterung des Rindviehes / mit Anmerkungen, Berichtigungen und Zusätzen neu herausgegeben von Albrecht Thaer
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zen betrifft, weggebliebent: Der Landwirth erſchrit ſchon vor einem Buche, worin er des Lateins wegen, in welcher Sprache die. beſten Pflanzen- Syſteme doch

nur. abgefaſſet ſind, eine buntſcheckige Sprache, und Seiten. lange Raiſonnements erblickt,die nicht zu ſeinem Zwecke gehören. Es ſey ſo nüßlich ,- wie es wolle, ihm. wird es nicht nüßlich, weil er es nicht lieſet:==. Vielleicht. iſt dasauch die; Urfache, warum die Königl.- Neademieder Wiſſenſchaften+ bey ihrer diesjährigen, bis zum er&en Jonmer33) zu beant- antwortenden Preizaufgabe? welche Fatterktäiuter; zum trocknen,Friſchen Oel OFAYG) 5. in Cee ebe und: überhaupt. eritz urbar dazu. zu machenden Grund- ſtufen, die: AED und beſen: ſind 2,,alle jonſt gewöhnliche botaniſche"ChaFit ficafions-Zierathen;.:aus drücklich unrerſager/ und mur diee igentlichen Sachverſtän- digen zur Beantwortung eingeladen hat.=- Zwarwill der- gleichen, nicht aus der Botanik geſchöpfter; auf irgend ein Syſtem ſichgründender Unterricht nicht allemal gut geheißen werden. Es iſt Empierie,: ſagen die Gelehrten, die unſicher und unzulänglich iſt.-. Sie bedenken aber nicht, daß es um ihre. Theorien viel- leicht ſchlecht ausſehen würde, wenn nicht die Eme pirifer. voran gegangen, und durch: Experimente und Erfahrungen, die Bahn erbfnet hatten 3. daß alle Landwirthe, feine gelehrte Kx enntmiße. beſißen,nicht be- fißen können, und nicht veſiken dürfen; daß man

gegen