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Johann Christian Bergen's Anleitung zur Viehzucht oder vielmehr zum Futtergewaechsbau und zur Stallfuetterung des Rindviehes / mit Anmerkungen, Berichtigungen und Zusätzen neu herausgegeben von Albrecht Thaer
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'aen und Kenntniſſe.- Derjenige iſt glüFlich, der da- von Gebrauch zu mächen"Gelegenheit und Luſt hat. Ich glaube unter die Zahl dieſer Glücklichen, wenn nicht jeßt, doch vor kurzem noch, begriffen. geweſen zu ſeyn; und überlaſſe es zur Entſcheidung. ob und wie weit mein Neues mehr oder weniger aligemein« nüßig ſey.

"Wem es anſisßig ſeyn ſollte, zur Ertäyternig der Natur des Viehes die Beweiſe von der Natur des Menſchen zuweiken entlehnet: zu finden, ver be- denfe nur, daß ich nicht für Naturkundige, ſondern für ſandwirthe, und was. noch mehr iſt, für den großen Haufen derſelben ſchreibe, der weder den Lin-

' nee noch den Büffon, und ſein Vieh nicht weiter,

als. den Arten und Farben nach kennet.=- Alle aus der Naturhiſtorie hbergenommenen Beweife können ihn nicht ſo gut, als die Anwendung auf ihn ſelbſt, über- zeugen. J< weiß dies aus der Erfahrung. Daher habe ich auch das Gewiſſe fürs Ungewiſſe nehmen, und lieber, um nüßlich zu werden, der Erfahrung fol: gen, als in weithergeholten Gründen aus det Naturhi- ſiorie"gelehrt ſcheinen, und weniger nüßlich ſeyn wol- ken. IF auch die Anwendung allemal nicht treffend aenug, ſo wird nichts verlohren ſeyn, wenn nur die Abſicht erreicht wird.

Eben daher iſt auch alles Botaniſche, was Claſ-

ſification, Bene:inung und Characteriſirung der Pflan- zen