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Johann Christian Bergen's Anleitung zur Viehzucht oder vielmehr zum Futtergewaechsbau und zur Stallfuetterung des Rindviehes / mit Anmerkungen, Berichtigungen und Zusätzen neu herausgegeben von Albrecht Thaer
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EH- aum ve

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I< wiederhole äber, der Wichtigkeit ver Sache Halber, es noch einmal: daß die dem gemeinen Wirth zu gebenden Vorſchriften und Lehren von allen ſchwan- Feinden Begriffen entfernetz daß ſie plan, deutlich, der Natur der Sache, und den Einſichten des ge? meinen Mannes und ſeiner Sprache gemäß, auf die| vollfommenſte Erfahrung gegründet, alfo pünktlich, und genau ſeynz jede Handlung, jeden Handriſf zei: ven 4 auch die etwanigen Gebrechen und Fehler, wo-|

zu Mißbräuche Anlaß geben können, nicht verſchwei- WW

gen;* überhaupt aber ſo beſchaffen ſeyn müſſen, daß ih"

nicht der mindeſte Verſtoß, wodurch ſonſt die Abſicht hir

mit einemmal vereitelt, und das ganze Werk über W

"den Haufen geworfen werden würde, dabey eintreten N

könne. j

| Ob ich ſo glücklich ſeyn und dieſen vielleicht nicht' W|, geringen Anforderungen entſprechen; ob ich mehr als|"6 meine Vorgänger, die Schriftſteller von Profeſſion, WW

leiſten, und einer Claſſe von Wirthen, die ſich bis-

Her aus ihren Schriften nicht ſehr erbauen können,|"

(in

verſtändlicher. und überzeugender jeynz und ob mein Unterricht, bey gehöriger Anwendung ,. mehr Iußen ſtiften werde, als die vielen dconomiſchen Schriften,

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wenigſtens: bey uns, geſtiftet haben;=- darüber mag wi das: einſichtsvolle Publikum urtheilen, im Fall es ſich) jh) 47"Die|"yf

und Stallfätterung ſeinen privativen Acker höher na|"

ßen könne.