26 Deconomie der Landwirthſchaft.
" fönnte er denſelben von den I- 4304 oder 4843 beſtreiten, welche ſeinen jährlichen
reinen Gewinn ausmachen. Was hiervon übrig bleibt, kann dazu dienen, den Wohlſtand dieſer Familie auf eine dauerhafte Weiſe zu begründen,
I< habe nun noch zu zeigen, daß beſagter Pachter hinlänglihe Fütterung für ſein Vieh, und durch dieſes auch die nöthige Quantität Düngers erzalten wird,
Vierzehn Morgen Luzernefeld liefern jähr-
lich wenigſtens, jeder 50 Centner
trofene Fütterung oder ihr Aequi-
valent:an"Grünfutter,»++»+ 700 Cent. u. an Miſt 4400Eentner. Acht Morgen Feld für Runkelrüben ſie»
fern 4412,000 Pflanzen, jede zu 2
Pfund, macht 224,000 Pfund, wo-
von das Aequivalent iſt.«««» 8838 ohngefähr 41344== 24x Morgen he 16 jeder zu 30
Centner«+«.*“* eo.= 645-- 1290== 43 Morgen Weizenfeld, jeder zu 45
Eenitner. Stroh.€«x=«! 4 659-- 1318= Sumpfgras zur Streu.+«»+»» 200-- 400=
Totalſumme, Tro>ne Fütterung oder ihr Aequivalent 2233 Centner Miſt. 5752 Centner, EN Streu 9 GO /> GG*:-«-« x 8539 emm
Nimmt man any daß er ſelbſt 4 Ochſen hält, und daß die 6 Stück junges Vieh eben ſo viel als 3 Stü erwachſenes verzehren; ſo würde auf ſolche Art jährlich auf jedes Stü beinah 90 Centner vortreffliche Fütterung kommen; das ſind täglich 25 Pfund, was vollkommen hinreicht,. Denn wenn auch auf der einen Seite die Ochſen etwas mehr brauchen ſollten, ſo wird dieß durch das wieder ein- gebracht, was die Kühe auf der andern Seite weniger verzehren z und überdieß läßt ſich auc? von der Lucerne und dem Klee ein noch. reichlicherer Ertrag erwarten, als ich angegeben habe.
Die 5752 Centner oder 2803 Fuder Miſt, jedes zu 20 Centner, zumal mit dem, was die Schweine und das Hofgeflügel noc< dazu“ liefern, werden voll» fommen hinreichen, die 100 Morgen, woraus dieß Pachtgut beſteht, in einem Zu- ſtand großer Fruchtbarkeit zu erhalten,


