= H90==
rung unſeres Viehes 1 Ctr- Wieſenheue gleich.*) Dieß ſcheint Thaer ganz auf die Maſtungsverſuche der beyden Engländer Hut<eſon Mure und Middleton gegründet zu haben, nach welchen 174 bis 176 15 Kohl 29 Ib Heu in der Fütterung gleich kommen. XX)=- Daß übrigens dieſe von Thaer dem Kohle beygelegte Nahrungskraft keineswegs über- trieben, ſondern eher etwas zu geringe als zu hoch) angenommen iſt, erhellet ſchon daraus, daß, nach dem Durchſchnitte der Grfahrungen, ein Maſtiochſe täglich nur 150 bis 180 berl. Jb( eirca 125 bis 150 Ib hieſigen Gewichts), und ein Maſthammel nur 12 Ib(circa 10 16 hieſ. Gew.) des Tages ver- zehrt;*XX*) wornach alſo, 6 Ib Kohl= 1 16 Heu gerechnet, ein Maſtochs nicht mehr ols das Äquiva- lent von circa 21 bis 25|; Heu, ein Maſthammel aber gar nur ſo viel als 1 2/3 15 Heu verzehrte, welche Quantität von Heu( den allerkleinſten Ochſen» ſchlag etwa ausgenommen) doch ſicher nicht hinlänglich wäre, um obige Thiere gehörig auszumäſten.
Der Kohl iſt eine überaus nüßliche Pflanze, die, wo ſie ihr Gedeihen findet, wohl allenthalben ange- bauet zu werden verdient, da ſie Menſchen und Vieh mit ſo reichlicher als geſunder und gedeihlicher Nah- rung zu verſehen vermag.
Was erſtere betrifft, ſo glaube ich wohl darüber eben nicht viel ſagen zu dürfen, da ich in einem
+) ſ Thaer's rat, Landwirthſc<aft.
At) ſ, Thaer's engl. Landwirthſ<aft.
+88) f, Thaer's Grundſ der rat. Landw- Lande
fand! feel menſchl ſer fennt hu? ſeit un | gewoh wird? Vo kame nod in de Für | 6 ſe iche Nahr ju Fütter 0 möſiet pp" Gat ſhu 1 iden R |die Verm ks der I man dn ſſaulten; ſihrer a! jübeln Y [Einigen (Rohl. an folglich hen dur eNilh ſaufe a uf| A; treffliche | Erundſ,
|
| |


