Teil eines Werkes 
3 (1824)
Entstehung
Seite
21
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zel 3 aufrechtſtehende, glatte, geſtreifte, runde, hell» grüne, mit dien glatten Knoten verſehene, 1/2 bis 8 Juß hohe Halme; ſchmale, glatte, geſtreiſte, unter- halb gerippte, etwas gerinnte, hellgrüne, lang- zuge- ſpite Blätter; eine auf einer ſchlangenförmig- gebo- genen Spindel befindliche, aus wechſelſeitig gedrängt ſivenden, zuſammengedrücten, eyförmigen, grannen»- loſen Ährchen zuſammengeſegte, aufrechte, zuſammettz gedrückte, etwas einſeitige Ähre; und länglich» eyſör- migen, an einem Ende zugeſpitßten, auf einer Seite gewölbten, auf der andern geſurchten und gekerbten, von den Spelzen feſt eingeſchloſſenen- lichtbraunen, faſt gelblichen Saamen.

E38 verträgt nicht die geringſte Näſſe, und fordert daher durchaus eine troFene Lage. Am beſten gedeihet es auf tro>nem kräftigem und nahrungsreichem Lehm» boden, der ſchon etwas mehr Thon als Sand enthält, vor Allem aber auf den thonigen Mergelbodenarten, bey tro&ner Lage.

Es iſt ein ſehr gures und zuträgliches Weidegras für Schaafe, und als ſolches wirklich=- beſonders bey Abgang der kleinen Schwingelarten und Niſpengräſer= äußerſt ſchäßbar. Nur muß es immer ſehr ſcharf ab- geweidet, und kurz gehalten werden; denn wenn es nur einigermaaßen in die Höhe ſchießt, is wird es ſogleich) hart, und iſt dem Viehe ungenießbar,

Als Mähegras hat es gar keinen Werth; denn da es ſehr wenig Blätter hat, und nur viele Halme treibet, dieſe aber, wenn ſie nur einige Höhe erreichen, äußerſt hart und zahe ſind, ſo iſt es klar, daß das Heu von dieſem Graſe ſehr ſchlecht und ſirohartig