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auf der andern geſurchten, braunen ins Rothgelbe übergehenden, ſehr feinen und kleinen Saamen.
Der Schaafſchwingel kommt zwar beynahe auf jedem Boden fort. Man findet ihn auf feuchtem und fruchtbarem Wieſenboden, und auf den dürrſten und unfruchtbarſten Plätzen, wo beynahe keine andere nuß- bare Pflanze mehr fortkommen will. Indeſſen ſcheint doch eine tro>ene Lage, und ein nicht ganz nahrungs- loſer lehmiger Sandboden* für dieſe Gragart am paſſendſten zu ſeyn.
Zum Mähen taugt dieß Gras zwar nichts, deſto vorzüglicher iſt es aber zur Weide, beſonders für das Schaafvieh, worin es wohl von keinem andern Graſe übertroffen wird, und woher es auch ſeinen Nahmen erhalten hat, Es iſt dieſem Viehe äußerſt angenehm und nahrhaft, und ſchießt ſehr früh hervor, ob es gleich nicht am früheſten in die Blüthe tritt. Sein größter Vorzug, als Weidegras, beſteht aber darin, daß es immer deſto ſtärker wieder nachwächſt, je ſchärfer es jede8mal abgeweidet worden.
S- 101%. Feinblättriger Schwingel.
Der feinblättrige Schwingel(Festuca tenuifolia), iſt dem vorigen überaus ähnlich, nur iſt er in allen ſeinen Theilen zärter, und hat vorzüglich noch dünnere Halme, ſchmalere Blätter und kleinere Ährchen, ob er gleich etwas höher zu wachſen pfleget.-=- Gr liebt übrigens den nämlichen Boden, und Stand- ort, und iſt ſo wie der vorige, ein angenehmes und gedeihliches Weidegras für die Schaafe.
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