wenigſtens dreymal gemähet werden, und liefert je- de3mal eine reiche Ernte geſunden und nahrhaften Heues. Auf naſſen ſumpfigen Wieſen iſt es daher ein währer Schat, und dieß zwar um ſo mehr, weil es zugleich zur Befeſtigung des zu ſc<hwammigen Bodens dienen ſoll,
Aus dem Saamen dieſes Graſes wird die be- kannte Mannagrüße, oder der ſogenannte Schwaden bereitet, welche ſehr wohlſchme>end iſt, und ſelbſt als Krankenſpeiſe häufig empfohlen wird,
CS. 193- Schaafſ<hwingel.
Die vortreffliche kleine Schwingelart die man den Schaafſchwingel oder das Schaafgras (Festucea ovinaz; ungr. Juh-csenkesz, Juh-perje;z franz. Fetuque de moutons, Vetuque aux brebis; engl. Sheeps-ſescue-grass) nennt, hat eine braune, zaſerige, haarige, perennirende Wurzel; mehrere etwa hand- oder ſpannen- hohe, rundlich- viere>ige, aufrech- te, dünne, glatte, nur ganz oben etwas ſcharfe, ſieiſe Halme; viele kleine, rauhe, borſtenartige/ graugrüne, und ſteife Wurzelblätter von der halben Länge des Halmes; ſehr wenige, einzeln ſiehende, den vorigen übrigens ähnliche Halmblätter; eine kleine, 1 bis 11/2 Zoll lange, aufrechte, einſeitige Niſpe 3; zuſammenges drückte, eyſörmig- lanzettſörmige, faſt grannenloſe, ins Nöthliche und Gelbliche ſpielende grüne Ährchen z und länglich- epförmigen, auf einer Geite convexen
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