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Lade, bald kürzere bald längere,(1/2 bis höchſtens 2 Fuß hohe) unten etwas gebogene, ſoyſt aufrechte, glatte, geſtreiſte, runde, mit 2 bis 4 Knoten verſehene Halme; ſeinbehaarte Wurzelblätter von der Länge de3 halben Halmes; eben ſolche, mattgrüne, geſtreif- te, an ſich ſehr kurze, aber mit langen etwas bauchi- gen Scheiden verſehene, flache und glatte Halmblät- ter; eine aufrechte länglich- eyförmige, unterbrochene, anfangs grünliche, ſpäter aber gelbliche, riſpenſörmige Ührez; und länglich- eyformige, zuſammengedrükte an beyden Enden zugeſpißte, ſehr kleine, glatte, bräun- liche Saamen,
E3 nimmt zwar beynahe mit jedem Erdreiche, und faſt mit jeder Lage vorlieb, doch ſcheint es in einer mäßig feuchten Lage, und auf einem Boden von mitt- lerer Conſiſtenz am vorzüglichſten zu gedeihen.
G3 iſt eines der ſrüheſten Gräſer, und hat als beſondere Eigenſchaft, einen ſehr ſtarken aromatiſchen Geruch, den e3 auch dem Heue mittheilt, und der immer deſto ſtärker iſt, je troFener der Boden gewe, ſen, auf dem es gewachſen war.== Es pflanzt ſich ſowohl durch ſeine Wurzeln, als durch den ausgefalle» nen Saamen fort, und iſt in ſeiner Jugend abge» weidet oder abgemähet, ein ziemlich nahrhaftes und ſaftiges, wiewohl nicht ſehr ergiebiges Futtergras. Fängt es aber einmal an zu welken, und Saamen zur Reife zu bringen, ſo wird es von keinem Viehe mehr angerührt; daher es auch auf allen erſt ſpät abzu- mähenden Wieſen durchaus unnig iſt.
Durc< den angenehmen Geruch dieſes Graſes verleitet, hielt man es bisher== und hält es zum


