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weißgroue ,/ etwas ins Nötbliche und Vläuliche ſpielen- de, begrannte Ährchen; urd längliche, faſt cylindriſche, an beyden Enden zugeſpitte, gelbliche, glatte, auf einer Seite gefurchte, auf der andern erhabene, in den Spelzen feſt eingeſchloſſene Saamen.
E8 kommt auf tro>&nem und mäßig feuchtem Bo»- den gleich gut fort, wenn dieſer nur hinlängliche Nahrunasfra*ft enthält. Auf zu naſſem und ſumpfigem Boden gedeiht es durchaus nicht, wohl aber ſelbſt auf dürrem Sandlande, wenn es demſelben nur nicht an Humns mangelt. Sein Lieblingsſtandpunkt iſt indeſſen ein mäßig feuchter, humuszreicher, lehmiger Sand- und ſandiger Lehmboden.= In ſehr feuchten und tiefen Wieſengründen, die noc< dazu großtentheils aus Lehm und Thon beſtehen, wird es von andern ſolchen Umſtänden angemeſſenern Grasarten bald über- wältigt.=- Ob es gleich in der beſtändigen Näſſe eines GSumpfbodens, oder auch nur eines tiefen Niederungs- bodens durchaus nicht gedeiht, ſo verträgt e8 doh die durch das Bewäſſern verurſachte periodiſche Näſſe nicht nur ſehr wohl, ſondern gedeiht dabey beſon- ders gut.
Dieſes Gras iſt in neuern Zeiten übermäßig an- geprieſen, und unverdientermaaßen über alle andern Gräſer erhoben worden, während es doch als Mähe- gras dem Alopekurus, und vielleicht noch einigen an- dern Grasarten weit nachſteht, als Weidegras aber vollends von keinem großen Werthe iſt, da es keinen dich- ten Raſen bildet, und nur wenig Untergras liefert.--- Indeſſen iſt es doch immer eines der vorzüglichſten Mähegräſer die es giebt. Gs ſchießt im Frühlinge


