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dacht, wie für das Arbeits- Journal ,/ und zwar eine tabellariſche, welche theils das Einſchreiben in dieſes Journal, theils das Übertragen in“das Hauptbuch erleichtern, und verhüten wird, daß etwas überſehen werde.=Das, was der Kaufmann Journal nennt, ſcheint mir für uns überflüßig. Freylich werden bey der Eintragung in das Hauptbuch die Poſten erſt aus den drey Hauptbüchern formirt, und die Probe gemacht, ob das Ganze ſtimme, Aber dieß geſchieht in einer Cladde, die nachher nicht wieder gebraucht wird.== Mehrere Bücher ſcheinen.mir bis jest un- nöthig, denn das Taſchenbuch, welches jeder mit der Wirthſchaft Beſchäftigte bey ſich führt, kommt hier nicht in Betracht; dieß«dient nur zur Aufhülfe'des Gedächtniſſes auf eine Woche. Wie Jemand die Füh- rung ſolcher Taſchenbücher unrathſam und unausführ- bar finden könne, iſt ganz unbegreiflich. Bey der Direction einer großen Ökonomie würde ich von den Unterbedienten keinen Napport anders als aus ſolchem Buche annehmen, und eben ſo meine Ordre unmittel- bar in das Buch eintragen laſſen. Hierdürch kann man allein den Gedächtnißfehlern zuvorkommen. I< halte fie zur Ordnung unumgänglich nöthig, man ſühre italieniſche doppelte Buchhaltung oder nicht, und nichts iſt.leichter, als in ein ſolches Buch mit der Bleyfeder zu notiren. Schreiber, denen das zu viele Mühe macht, ſind do< gar zu elende Men- ſchen.= So führt auch die Molkereyaufſeherin eit Regiſter über ſelbige, worin die gewonnene, die im AFerhaushalt und in meinem Hauſe verbrauchte, und


