zu gut. Was dieſes Conto dabey gewinnt, oder viel- leicht auch einmal verliert, hängt von merfkantiliſchen Conjunkturen/ und ihrer richtigen Wahrnehmung ab, welche der Landwirth zwar nicht verſäumen muß» aber welche doch nicht ſeine Hauptſache iſt. Näher iſt das landwirthſchaftliche Gewerbe mit dem Fabrifkge- werbe verwandt. Man muß es aber wie eine ſehr complicirte Fabrik betrachten, wo aus einem Material mancherley Fabrikate hervorgehen, und der Abfall des einen wechſelſeitig zur Verfertigung des andern dient. I< wünſchte deshalb wohl die Buchführung ſolcher Fabrikanten zu kennen, die ſich beſtimmt be- rechnen wollen/ was jedes Fabrikat an jedem Material und an jeder Arbeit koſtet, und was dabey gewonnen wird. Um den baaren Ertrag und die baaren Koſten jedes Wirthſchaft8zweiges zu erfahren, dazu bedarf es gar feiner Weitläufigkeit. Aber der Zwe iſt aus- zumitteln, wie ein jeder Zweig auf den andern ein- wirke, und welchen Antheil einer an der endlichen Produktion des andern habe etc.=- Sehr wahr iſt es, daß, wer den Zwe will, die Mittel anwenden müſſe. Aber auf die einfachſten und leichteſten Mittel pommt viel an. Deshalb möchte ich kein Buch, kein Folium, ja keine Sylbe mehr in der ganzen Buch- führung haben ,/ als unumgänglich nothig wäre. Die vielen Bücher/ die vielen unnüßen Seiten, die vielen Übertragungen"von einer auf die andere, ſind mir bey der gewöhnlichen Methode der genauern Wirthſchafts- rechnungen beſonder3 zuwider.=- Für das Haushalts- Journal habe ich mir noch eine andere Form ausge-
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