Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
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das Vermögen des Beſigers iſt der Wirthſchaſt eine fremde Perſon, mit der ſie ſich nur berechnet. Führt der Beſißer ſeine Vermögensrechnung auch nach dop- pelter Buchhaltung, ſo hat die Wirthſchaft nur ein Folium in deſſen Hauptbuche.= Das Gutskapital mit in dieſe Wirthſchaftsrechnung zu bringen, würde leicht Irrungen, immer unnöthige Weitläufigkeiten veranlaſſen.= Sind Meliorationen gemacht worden, ſo müſſen ſie nicht dem Jahre, ſondern dem Capitale zur Laſt fallen, welches ſich dann von den folgenden Jahren die Zinſen dafür bezahlen läßt. Der Werth der Meliorationen läßt ſich nicht beſtimmt taxiren; er muß alſo für das angenommen werden, was ſie koſten, Das Capital bewirkt ſie, die Wirthſchaſt ſührt ſie nur aus; der Gewinn und Verluſt dabey kommt jenen zu.= Ferner: wenn das Geſammtvermögen im Wirth- ſchaſt3- Hauptbuche berechnet würde, ſo möchte die offene Mittheilung deſſelben in den meiſten Fällen Bedenklichkeiten finden. Und alle Bedenklichfeiten hier- bey möchte ich gern möglichſt gehoben wiſſen.=- Das Hauptbuch ſoll dagegen, nach meiner Jdee, eine klare Überſicht der ganzen Wirthſchaftsſührung eines Jahres geben; ſo genau als möglich anzeige!, was jeder Artikel geleiſtet und eingetragen habe, nichtibloß an baarem Gelde, ſondern auch an Leiſtungen für andere Artikel. Jn dieſem Stü>e iſt es vielleicht mehr mit dem Waaren- Scontrum des Kauſmann3, als mit deſſen Hauptbüche zu vergleichen. Aus dem Abſchluſſe geht dann aber doch der Ertrag des ganzen Wirth- ſchaftsjahres hervor.=- Es kommen in dieſem Haupt-