Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
296
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zettel der Verwalter ſelbſt aber als Rechnungsbeylagen behandelt.=- Durch dieſe Einrichtung mit den Filial- Kaſſen wird ferner auch dem Rentmeiſter ſein Amt ausnehmend erleichtert, und er in den Stand geſeßt, ohne Schwierigkeit die übrigen Geſchäfte und Kaſſen zu übernehmen.= Dieſe vom Oberhbeamten vidirten wochentlichen Geldzettel ſind aber auch als Approba- tionen für ſämmtliche Poſten in den Rechnungen der Verwalter, die ſich auf Erkauf und Verkauf gründen, anzuſehen, daher. muß ſich in dieſen ſtät3 auf die betreffende Conferenz- Numer des Geldzettels bezogen werden, da er als Beweis der Gültigkeit dieſer geſche- nen Einnahmen oder Aus8gaben dient.=- Daß bey dieſen Filial- Kaſſen jede Willkührlichkeit bey Seite bleiben, und durch ſie nicht Gelegenheit gegeben wer- den muß, dem Intereſſe des Herrn zu ſchaden, ver- ſteht ſich von ſelbſt. E3 müſſen daher die nöthigen Vorſichts8maaßregeln dieß zu verhüten beobachtet wer- den. So iſt z. B. ſämmtlichen Verrecßnungen vom Oberamte aus ein geordnetes Verzeichniß der Preis- beſtimmungen für alle verkäufliche und zu erkaufende Artikel, ſo weit dieß nothig und thunlich iſt, hinaus- zugeben, wornach ſich in der Regel gehalten werden muß. Dieß Verzeichniß wird wöchentlich mit zum Rathſchlage gebracht, damit die Preiſe nach. Umſtän- den vom Amtsvorſteher rectificirt werden können. Dem leßten Geldzettel im Jahre iſt daſſelbe dann als Ap- probation beyzulegen etc.=- Auf dieſelbe Art wie bey den Wirthſchaft8verwaltern wird der Geſchäft8gang auch beym Waldamt(wo es bedeutend genug iſt) und bey der Brau- und Brennerey-Verrechnung eingeleitet.

Jeder