Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
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de, wenn alle Einnahmen oder Auszahlungen nur unmittelbar durch die Hände des Nentmeiſter3 gehen ſollten. Daher ſind dieſe kleinen Filial- Rentämter von mehrfachem Nuten. Jeder Verwalter führt ein Geldjournal für ſich mit den Rubriken: fortlaufende Nr. und Datum, linker Hand, Empfang und Ausgabe mit den Unterabtheilungen: Vorſchreibung und Ab- ſtattung rechter Hand, wo dann noch ein kleiner Raum zu Anmerkungen bleibt. In dieſes conferirt er alle Empfänge und Ausgaben für bey ſeiner Verrechnung verkauſte und erkaufte Gegenſtände, den Betrag für bey ihm vorgefallene Lohnarbeiten aller Art, von Handwerkern, Taglöhnern, u. ſ. w-. er conferirt fer- ner alie Beſoldungen der bey ſeiner Verrechnung an- geſtellten obrigkeitlichen Diener vierteljährig u. ſ. w. furz alles, was auf die unter ſeiner Verrechnung und Auſſicht ſtehenden Gegenſtände Bezug hat.=- Zu Ende jeder Woche wird dieß Geldjournal abgeſchloſſen, eine Abſchrift davon auf einem beſondern einzelnen Bogen gemacht, und vom Verwalter unterfertigt, welcher dann dieſen Wochen» Geldzettel mit zum Rathſchlag bringt, wo der Oberbeamte denſelben durchſieht, und wenn er ihn in Ordnung findet, vidirt. Da der Ver- walter für die Richtigkeit und Ginbringlichkeit aller auf ſeinen Geldbögen befindlichen Poſten/ ſo wie für den Abſchluß auf denſelben haften muß, ſo iſt der Rentmeiſter in dieſer Hinſicht vollkommen gede&t. Sobald daher der Oberbeamte den Wochen-Geldbogen vidirt hat, berechnet ſich der Verwalter ſogleich mit dem Nentmeiſter, welcher ſodann die Poſten dieſer Geldzettel in ſein Hauptjournal einträgt, die Geld-