den Pranger ſtellen, und ſelbſt dem niedrigſten land» wirthſchaftlichen Pöbel zum Gelächter und Geſpötte dienen wollen.=- So ſind z. B. die Handel8gewäch» ſe, die in die Kategorie der Meliorirungsfrüchte ge- hören, immer nur dann in den Umlauf zu nehmen, wenn wir des AFers zur Futtererzeugung durchaus nicht bedürfen, indem wir ander8woher hinlänglich mit Futter und Dünger verſehen ſind.=- Bey Über- fluß an Gragländereyen dagegen wäre e8 wohl eine wahre Thorheit noc) Futter auf dem Ak>er bauen zu wollen. Unter dieſen Umſtänden ſind gerade d'e Han- delsgewächſe diejenigen, die wir vorzug8weiſe als Me- liorirungsfrüchte zu gebrauchen haben. Nur vergeſſe man dabey wieder nie auc auf die Merkatilverhält- niſſe die gehörige Rü>ſicht zu nehmen, und nur im- mer das zu bauen, was wir auch mit Sicherheit an Mann zu bringen wiſſen, u. f. w. Eben ſo iſt auch die genaueſte Rückſicht auf den Boden, die Lage, das örtliche Klima etc. zu nehmen, und nie Etwas allda zu bauen, wo es ſchon von Natur nicht ſein Gedeihen finden kann. Vergebens würden wir z. B. auf looſem magerem, und dürrem Sandhoden von Wien, oder auf ſteifem, zähem unbändigem Thonboden vom Sper- gel eine günſtige Vorbereitung des AFers für das Wintergetreide erwarten, weil alle dieſe Pflanzen nur in ſo ferne wirklich meliorirend ſind, als ſie ſe!bſt fröhlich vegetirt, und den Boden gehörig bede&t ha- ben.-- Dieß Lettere iſt ganz beſonders bey den un- behaFten Gewächſen zu berückſichtigen; denn bey den Hafrüchten, wenn ſie ſelbſt auch wirklich mehr oder weniger mißriethen, wird der A>er doch durch das Dek, der Landw, 2. Ih« 3
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