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Wie nun dieſe ſo eben hergezählten Meliori- rungsfrüchte mit den deteriorirenden ab- zuwechſeln haben/ und wie überhaupt dieſes ganze Aderſyſtem zuſammengeſesßt, und in AusSübung ge, bracht werden ſoll, darüber glaube ich noch hier in Kürze Folgendes bemerken zu müſſen:
1.) Ob es gleich, wie wir geſehen haben, unter, den nicht behac>ten Früchten einige giebt, die an Me- liorirungskraft, in gewiſſer Hinſicht, alle Ha>früchte Übertreffen, wie z. B. Wien, Klee, u. m. a. ſo iſt es doch zum vollfommenen Gedeihen dieſer Früchte ſelbſt,( unter welchem Bedingniſſe ſie doch allein nur wirklich meliorirend ſind) und zu völliger Erſeßzung der Brache ſchlechterdings nothig, auch die Ha>- früchte Feine8Swegs zu beſeitigen. Am zweEmaßigſten iſt es, wenn ſie immer wechſelsweiſe eingeſchaltet wer- den, ſo daß einmal eine nicht beha>te Frucht, und einmal eine Ha&Ffrucht zum Zwe>e der Verbeſſerung und Vorbereitung des Bodens angewendet wird.
2.) Ob es gleich im Ganzen genommen von un- ſerer Willführ abhängt, welche der genannten Melio- rirungsfrüchte wir gebrauchen und aufnehmen wollen, ſo müſſen doch dabey alle individuellen und örtlichen Verhältniſſe und Umſtände reiflichſt erwogen, und pünktlichſt berüFſichtiget werden, wenn wir als wiſſen» ſchaftliche und gebildete Landwirthe, die auch das Neuere kennen, und vernünftig nachzuahmen verſtehen, erſcheinen, und nicht etwa als unwiſſende und gedan- kenloſe moderne Affen uns mit großem Schaden auf ' den


