h.) Der Öhlreps8(Raps ſowohl als Rüb« ſen) giebt eine ſehr gute Vorbereitung für ſämmtliche Getreidearten 3; ſo zwar, daß in der Negel wohl am haufigſten Weißen darnach gebauet wird,== Er iſt aber nicht wenig ausſaugend, und fordert daher um ſich gehörig zu beſtauden, und ſowohl ſelbſt einen guten Ertrag abzuwerſen, als den Aer für die nach, folgende Getreidefrucht gehörig vorzubereiten, immer reichlichen Dünger.
1.) Der Hanf iſt der größte Düngerfreſſer, den ich kenne; wird aber dieſe ſeine Leidenſchaft in vollem Maaße befriedigt, ſo iſt er immer eine der beſten Meliorirungsfrüchte die wir haben, welche den Boden in dem reinſien und mürbeſten Zuſtande zurüläßt, und für alles Getreide, beſonders aber für den Weigen ſehr gut vorbereitet.
k.) Nach Lein kann wohl Sommergetreide ge- bauet werden, Wintergetreide aber darnach folgen zu laſſen, iſt nie rathſam; am allerwenigſten darf Weißen darauf folgen.=- Dünger darf der Lein unmittelbar nie erhalten; wohl aber geräth er immer deſto beſſer, und äußert auch einen deſto größern Einfluß auf das nachfolgende Getreide, je mehr der A>ker noch in al- ter Dungkraft ſteht.= Auf Neubrüchen iſt er ganz vorzüglich an ſeinem Plaße, ſo wie er daſelbſt auch die großte Meliorirungskraft beſit. Hier dürfte es* wohl ausnahmsweiſe ſtatt finden, daß ſelbſt Winter»- getreide, ja ſogar Weiten, nicht ohne Vortbeil dar- nach gebauet werden könnte.


