Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
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machen. Nur auf dieſe Art können wir mit Grunde Hoffen, daß uns der Klee eine ſo einflußreiche Ver- beſſerungsfrucht für den Weiten abgeben werde.=-- Zwey» oder wohl gar dreyjähriger Klee kann nie als eine Vorbereitungsfrucht für Wintergetreide betrachtet werden, weil dieß nur unter der Bedingung darnach verſtändiger Weiſe gebauet werden kann, wenn der Aer zuvor als halbe Brache behandelt worden; und auch dann würde ich mir doch Weigen nicht leicht zu bauen getrauen, In der Regel ſchi>t ſich ein ſolches mehrjähriges Kleefeld nur für Sommergetreide.= Ein einjähriges Kleefeld dagegen wird ein denkender Zandwirth dem Sommergetreide wohl nur dann ein- räumen, wenn es etwa ſo verunglü>t wäre ,/ daß we- gen der ſchlechten Qualität des Klees, und der Un- reinheit des Akers, Wintergetreide und beſonders Weißen nicht mit Sicherheit gebauet werden könnte.

g.) Der Spergel ſoll, wo er häufiger gebauet wird, einen vortrefſſlichen Sinfluß auf den darauf folgen- den Winterroggen äußern. So erzählt uns Schwerz von den Niederländern, daß ſie oft mit beſtem Er- folge mehrere Jahre Hinter einander auf einem und demſelben Felde Roggen bauen, indem ſie aber immer in die Stoppel als zweyte Frucht Spergel ſäen, ſo daß alſo der Roggen, ungeachtet er alle Jahre ge- bauet wird, doch nie unmittelbar nach ſich ſelbſt, ſondern immer auf den Spergel folget, welcher wahr- ſcheinlich durch ſeine im Boden zurükgebliebenen und daſelbſt verfaulenden Wurzeln den Boden ſo gut für den Noggen vorbereitet.