Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
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k.) Eben ſo können der Saflor, der Wau, der Waid, der Krapp, und die Kardendiſtel, als wirkliche Meliorirungsfrüchte betrachtet werden, wenn nur immer die Bearbeitung, und die mit der Ausſaugungskraft dieſer Pflanzen im Verhältniß ſtehene de Düngung gehörig vorgenommen worden«

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Außer den hergezählten Hafrüchten haben wir aber noch eine Menge anderer in verſchiedene botani- ſche ſowohl als landwirthſchaftliche Klaſſen gehöriger Pflanzen, die mit vollem Rechte den Meliorirungs- früchten beygezählt werden müſſen; theils, weil einige durch ihren dichten Schatten alles Unkraut unter ihrem Juße erſti>en, und mithin den Aer in eben ſo reinem Zuſtande zurülaſſen/ wie dieß nur irgend eine Brache vermag; theils, weil manche unter ihnen, vielleicht durch die Stagnation der Luſt die ſie oberhalb des Boden3 verurſachen, oder auf irgend eine andere uns bisher noch nicht völlig erklärliche Art, jene heilſame Gährung in der Oberfläche des Bodens veranlaſſen durch die er gleichſam aufgetrieben und aufgedunſen erſcheint, wie man dieß auf einem gut beſtandenen Wien- oder Kleefelde, und vorzüglich nach abge- brachtem Hanfe, deutlich genug ſehen kann; theils endlich, weil einige von ihnen ihre Nahrung mehr aus dem Untergrunde als aus der Oberfläche beziehen, und ſelbſt von dem, was ſie dem Bodett entzogen haben, wenigſtens einen Theil durch ihre im Grunde zurü&- gebliebenen und daſelbſt verfaulenden Wurzeln, ſo wie durch ihre abgefallenen Blätter, wieder zurüge-