Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
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ihren Antheil davon erhalten, und zwar muß dieß immer mit altem wohl verfaultem Miſte geſchehen.

.) Der Kopfkohl iſt zwar eine äußerſt aus- ſaugende Frucht; wird er jedoch reichlich mit wohl- verfaultem gutem Miſte gedünget, und läßt man es bey ſeiner Beſtellung und Bearbeitung an nichts feh- len, ſo iſt er gleichwohl eine der beſten Meliorirungs- früchte die wir haben, nach welcher Winter- und Sommergetreide mit gleich gutem Erfolge gebauet werden kann.

g.) Die Kohlrübe(die gemeine ſowohl als die Rutabaga), die Möhre, und die Paſtinake ſind wohl in der Regel nur zu Vorläu- fern des Sommergetreides qualificiret- Wird dazu gedünget, ſo muß dieß mit kurzem wohl verfaultem Miſte geſchehen.= Nach Kohlrüben kann man jedoch auch, wenn der Ader bey gehöriger Kraſt iſt, Win- tergetreide folgen laſſen,

h.) Wird der Mohn, ſo wie er es ſollte,(wes- wegen ich ihn auch hier anführe) als Ha>frucht be- Handelt, fo können alle Getreidearten mit beſtem Er- folge darnach gebauet werden; wird er aber während ſeinex Vegetation bloß ſeinem guten GeſchiFe über- laſſen, ſo dürfte es wohl nicht rathſam ſeyn Winter- getreide darnach folgen zu laſſen.

1.) Der Tabak, obſchon im höchſten Grade ausſaugend, iſt gleichwohl ,/ wenn er reichlich mit Dünger verſorgt wird, eine der beſten Meliorirungs- früchte, nach welcher Winter»- und Sommergetreide gleich gut zu gedeihen pfleget/ vorausgeſeßt, daß er nur übrigens ſeinen angemeſſenen Boden findet.