Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
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gehvriger Zeit beſtellet werden kann. Iſt daher der Boden ein lo>erer Lehmboden, der zwar noch immer Weigen trägt, jedoch nicht ganz für dieſe Frucht ge- ſchaffen iſt, oder kann die Winterungsſaat der ver» ſpäteten Maisernte wegen, nur erſt ſpäter, etwa Ende Oktobers, oder gar erſt im November vorgenommen werden, ſo hüthe man ſich Weißen darnach zu bauen, ſondern baue entweder Roggen oder eine Sommer- frucht.

b.) Die Futterbohnen(Pferdebohnen) ſind, als HaFfrucht gebauet und während ihres Wachs- thum3 in den Zwiſchenräumen bearbeitet, eine ganz vortreffliche Vorfrucht für alles Getreide, ſonderlich für den Weigen. Dünger müſſen ſie aber reichlich er- halten, wenn ſie den A>er nicht nur rein und loFer, ſondern auch kraftvoll der darauf folgenden Getreide- ſaat überliefern ſollen.

c.) Die Kartoffeln ſind auf keinen Fall ge- eignet, dem Wintergetreide vorzugehen. Weiten ge- räth beſonder3 nach Kartoffeln, meiner eignen ſowohl al3 vielen andern Grfahrungen gemäß, in der Regel immer ſchlecht; und zwar immer in dem Verhältniſſe ſchlechter/ je lo>erer und ſandiger der Boden iſt. Roggen gedeiht zwar darnach viel beſſer; doch auch dazu kann ich eben nicht ſehr rathen.== Dagegen ge- räth das Sommergetreide darnach ganz unübertreff- lich; und für dieſes ſind ſie daher allzeit eine der beſten Meliorirungsfrüchte die es giebt.= Damit ſie aber dieſer ihrer Beſtimmung auch gehörig nachkom» men können, vergeſſe man nie ſie mit reichlichem Dün- ger zu verſehen, beſonders, wenn der Aer etwa nicht

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