Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
Seite
15
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FA 15=

merg., 4.) Klee, 5.) Winterg., 6.) Sommerg., 7-) Brache, 8.) Winterg., 9.) Sommerg. 10.) Wien, 11.) Winterg., 12.) Sommerg. bringen, ſo könnte dieß nach Lab. Ill. bewerfſtelliget werden.

11. Fruhtwechſelwirthſc<aft.

FS. 170.

Da3<arakteriſtiſche und weſentliche Unterſchei- dungs- Merkmal dieſes AFerſyſtems iſt, daß es der Brache gänzlich entbehren kann, und dieſe daher in der Regel natürlich auch verwirſt, und daß es vom Graslande, ſonderlich von den Wieſen ganz unab- hängig iſt, indem es ſo vieles Futter auf dem Ader bauen kann, als nur immer für die Wirthſchaſt nötyig iſt. Um nun aber der Brache entbehren zu können, iſt es ein Hauptgrundſas, den man unverbrüchlich beobachten muß, nie, oder doch nur äußerſt ſelten und nur ausnahmsweiſe, zwey Halmfrüchte hinter einander folgen zu laſſen, ſondern immer zwiſchen zwey Getreidefrüchte eine ſogenannte Meliorirungs»- ſrucht(Reinigungs- oder Verbeſſerungs» frucht) einzuſchieben, wodurch allein nur, wenn dieß regelmäßig und mit Kenntniß der Sache geſchieht, die Brache wirklich erſeßt, und unnöthig gemacht wer- den fann.

CG.-1741-

Wenn Jemand in ſolchem Sinne irgend eine Pflanze eine Verbeſſerungsfrucht nennen wollte, als ob