Man baute einige Handel8gewächſe und Hülſenfrüchte, man pflanzte Kartoffeln/ man ſäete Klee u. f. w. in die Brache, die bisher unbeſtellt geblieben war. Bald wurde man aber ſeines Jrrthums gewahr, und über- zeugte ſich, daß ein Wirthſchaftsſyſtem, in welchem immer zwey Getreideſaaten in der Regel nach einan- der folgen, der Brache durchaus nicht entbehren kön- ne, wenn der Aer nicht von Kräften kommen und verwildern ſoll. Daher geſchah es denn, daß ein Theil dieſer Männer in Fleinmuth verfiel, den A>er von Neuem der ſtrengſten reinen dreyfeldrigen Getrei- dewirthſchaft unterwarf, und mithin durch eigene That das Verdammungsurtheil der vorgenommenen Verſuche laut ausſprach- Der beſſere Theil dieſer Verſuchsmänner jedoch, der, wie es einem Land- wirthe geziemt, mit Behutſamkeit zu Werke gieng, verlor deshalb den Kopf noch nicht, ſondern fuhr be- harrlich fort weiter zu erforſchen, ob es denn nicht möglich wäre, wenigſtens die Hälfte der Brache, oder wohl auch etwas mehr mit Futtergewächſen zu beſtel- len, da dieſe ja ohnedieß einerſeits auch zur Reini» gung des Aders beytragen, während ſie andererſeits durch den Dünger den ſie liefern, zu deſſen Reſtauri- rung dienen. Dieſe Ausharrung wurde mit Erfolg gekrönt, und gab nun der erwähnten modificirten Wirthſchaft3art ihre Entſtehung, welche gleichſam ein Mittelſyſtem bildet, indem ſie zwar ſehr vieles mit ihrer Mutter, der dreyfeldrigen Getreidewirthſchaft gemein hat, aber ſich doch ſchon etwas der Frucht- wechſelwirthſchaft nähert.== Die gewöhnliche und althergebrachte AFereintheilung in drey Felder(Breis
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