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der*)(ungr. vetö, und in unſerm Geſchäſtslatein calcatura) abgetheilt iſt, in eine untergeordneten Wirthſchaſt8arten unterſchieden.= So nennt main Zweyfelderwirthſchaft denjenigen Aderbau, bey welchem ein Jahr um das andere Brache gehalten wird, und wo folglich die Brache und der Getreide- bau alljährlich mit einander abwechſeln; Dreyfel- derwirthſchaft, wo Brache, Wintergetreide, und Sommergetreide, in regelmäßiger Ordnung jähr- lich auf einander folgen, weswegen auch der Aer aus drey Breiten beſteht; Vierfelderwirthſchaft, wo die Brache erſt alle vierte Jahre wiederkehrt- nachdem jeder vierte Theil des AFer3 drey Jahre lang mit Getreide beſtellt worden; u. ſ. w.= Die zwe>mäßigſte dieſer Wirthſchaft8arten, wenn ſie in ihrer Reinheit getrieben werden ſollen, iſt unſtreitig die Dreyſelderwirthſchaft, weil die Brache dabey we- der zu oft noch zu ſelten vorkommt, ſondern gerade nur ſo, wie es die Natur dieſes Syſtems erheiſcht. Sie iſt daher auch die ausgebreitetſie und bekannteſte
*) Unter Jeld wird hier= wie jeder Praktiker einſicht= nicht ein einzelnes Stü Aker, ſondern jene Abtheilung einer ganzen Feldmark verſtanden, die alljährlich von jedem A>er- beſiger auf gleiche Art behandelt, d. i. entweder gebracet, oder mit Winter- oder Sommergetreide, etc. beſtellet wird. Ob übrigens ein Beſiter nur ein Stü oder 200 Stu>X Ae>ker in einer ſolchen Breite habe, iſt gleichviel 3; ſie heißt doch immer in dieſem Sinne nur ſein Bracfeld, fein Winterfeld, und ſein Sommerfeld, u. ſ. w«= Dieß zur Verſtändigung für ſolche, die etwa mit dieſem teutſhen Ausdruke nicht hinlänge lich bekannt wären.


