Teil eines Werkes 
2 (1824)
Entstehung
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je nachdem ſie nämlich entweder, außer den gewöhne lichen Bracharbeiten, im vorhergehenden Herbſte ſchon ein paarmal bearbeitet, oder dieſen Arbeiten bloß den Sommer über unterworfen wird.= Die Teutſchen unterſcheiden noc< die Brache in reine Brache, und Sömmerungsbrache, oder be- ſömmerte Brache. Erſtere iſt die eigentliche Brache, da der Aer bloß bearbeitet und vorbereitet wird, ohne irgend eine Frucht zu tragen; lettere iſt im Grunde gar keine Brache, ſondern ſie iſt bloß ein mit irgend einer Sommerfrucht beſtelltes Feld, das ſonſt der Feldordnung gemäß brach gelegen wäre. Es verſteht ſich aber wohl von ſelbſt, daß hier nicht von dieſer uneigentlichen, ſondern von der eigent" lichen Brache die Rede ſey.=- Wie übrigens eine Brache behandelt werden ſoll, um ihrem Zwee zu entſprechen, darüber verweiſe ich auf den erſten Theil meiner Grundſäße der Feldkultur, allwo ich ſo ziemlich das Nöthige erörtert zu haben glaube,

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Da3 Verhältniß des Graslandes zum Aer kann unmöglich nach einem allgemeinen Maaßſtabe beſtimmt werden, weil es hierbey überall auf die ortlichen Ver- hältniſſe des Bodens, der Lage, des Klima's, des Graswuchſes, des ganz freyen oder durch Servituten beſchränkten Eigenthums der Grasländereyen etc. etc. welche oft bis ins Unendliche verſchieden ſeyn können, ankommt.= Ein denkender und umſichtiger Land- wirth wird ſich daher dieß Verhältniß immer nach