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ſo daß ſowohl ſämmtliche Materialien, als ſämmtli- <e Arbeiten, die zu ihrer Errichtung erforderlich wa ren, genau berechnet und angeſchlagen werden. Dieß gilt jedoch nur, wenn dieſe Gebäude durch den Lauf der Zeit noch nicht ſchadhaft geworden, wenn ſie vol» lig am rechten und ſchiFlichſten Plaße errichtet, und durchaus zwe>mäßig, und feineswegs koſtſpieliger, als gerade nöthig iſt, gebauet ſind; widrigenfalls muß immer ihr Werth um ein Verhältnißmäßiges herab- geſeßt werden, wenn die Schätung nicht Schaden bringen ſoll. Die Gebäude zweyter Art, wie z. B. Heuremiſen u. dgl. müſſen eben deswegen, weil wir ſie nicht abſolut nothwendig haben, ſchon weit gerin- ger angeſchlagen werden, wenn wir bkonomiſch- rich- tig verfahren wollen, und zwar immer um ſo gerin= ger, je leichter wir ſie ohne Schaden bey der Wirth»- ſchaft entbehren können. Bey den Gebäuden der drit- ten Art endlich, können vernünftigerweiſe== ſobald von vkonomiſcher Schäßung die Rede iſt== bloß nur die Materialien, in ſo fern dieſe auch nach Abtragung derley Gebäude no einigen Nuten Haben fönnen, nach ihrem wirklichen Werthe geſchätt werden.
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Die landwirthſchaftlich- techniſchen Gewerbe, als: Bierbrauerey, Branntweinbrennerey, Stärfebereitung, Ziegelbrennerey, Kalkbrennerey, Mühlerey u. m. a., zu deren Schäßung immer Kunſtverſtändige und tüch» tige Praktiker beygezogen werden müſſen, können mei» nes Erachtens, am leichteſten, und vielleicht wohl duch am richtigſten, bloß ſo geſchäßt werden, daß


