«- ILAEN
Einleitüdiia.
- SINANDNS
S.,:1.
D.; Wort Oekonomie wird heut zu Tage von den Deutſchen, und auch wohl von den heutigen des reinern Latinität nicht ſonderlich kundigen Lateinern ſehr oft als völlig gleichbedeutend mit Land wirth-»- ſch aft gebraucht; allein dieß iſt völlig unrichtig, und nicht ſelten ſinnverwirrend. Denn"Oxovopia oder'Or- x0Yogn)) bey den Griechen, und Oe c onomia oder Oeconomica bey den Römern, von den griechi: ſchen Wörtern ömog(Haus) und. ypos(Geſetz, Ein- richtung, Anordnung) oder»<uo(ich verordne, ich ordne an, ich theile ein, ich verwalte) bedeutete fo viel als Anordnung, Verfaſſung, Eit- theilung, Ginrichtung, und Verwaltung des Hau3weſens. Wenn man daher bey dieſen alten Völkern von Jemandem ſagte, daß er ein gutey Dekonom ſey, ſo hieß dieß ſo viel, als, daß er gute Geſegße und Einrichtungen für ſein Hausweſen zu ma- <en, und ſolche gehörig beobachten zu laſſen wiſſe. Dagegen betitelten ſie ihre Bücher über Landwirth» ſchaft nie"OmoopIxZ, Qeconomica; ſondern die Grie»
<hen nannten ſie TEWTWIxE, von YI(Erde) und xo8w Dek. der Landw. 2 I
1


