Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
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(ih arbeite), oder Yeogpm4 von y53( Erde) und "ey(ein Werk, eine Arbeit); und die Römer über» ſchrieben ſie de re agraria 3 de re rustica, de agri- cultura U- ſ- W-

Die Römer erweiterten indeſſen in der Folge den Sinn des Wortes Oeconomia, indem ſie damit die Wahrnehmung und Beobachtung der richtigſten Ver- hältniſſe zur Grreichung des Zweckes, oder die Diſpo- ſition, den Plan, und die zweXdienliche Eintheilung und Einrichtung einer jeden Sache bezeichneten. So verſieht z- B- Cicero unter Oeconomia caussae, Oe- conomia orationis» die zwe&mäßige innere Einrich- tung einer Recht3/ache, einer Rede u. f- w-

Ganz auf ähnliche Art wird dieß Wort auch häufig von neuern Nationen gebraucht, indem ſie dar- unter bey was immer für einer Sache, bloß das Ver- hältniß der einzelnen Theile unter ſich und zum Gan- zen, welches man ſonſt auch Organiſation zu nennen pflegt, verſtehen. So ſagen die Franzoſen: Econo- mie de V'etaät, oder Economie politique, und ver- ſtehen darunter die Anordnung und Givrichtung, nach welcher ein Staat verwaltet wird, oder verwaltet wer- den ſoll; fo auch: Reonomie d'un diseours, wel- c<es fo viel heißt, als richtiges Verhältniß, richtige Abtheilung, Anordnung, und zweEgemäße Verbin- dung der einzelnen Theile und des Ganzen einer Re- de u. ſ. w- Ferner: Economie animale und econo- mie vegetale; oder bey den Engländern: Economy of human life, Economy of a parliamentary Speech» 11. ſ. W-«