Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
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In eben dieſem Sinne gebräuchen beyde eben ge» dachte Nationen auch dieß Wort zur Bezeichnung der Landwirthſchaft und ihrer Dheile.+ Sv ſagen 3. B. die Franzoſen: Leonomie champetre oder economie rurale und 6&conomie rustique, und die Engländer: Rural economy, und verſtehen darunter die beſtmög» lichſte Anordnung, Einrichtung und Verwaltung der Land- oder Feldwirthſchaft; ſo heißt im Franzöſiſchen Economie forestale eine zwedgemäße Anordnung, Eintheilung, und Verwaltung der Forſten und Wal- dungen u. f. w. Niemals fiel es ihnen aber ein, das Wort Oekonomie allein, und ohne Beyſag als gleichbedeutend für Landwirthſchaſt zu aebrauchen, und immer ſcheinen ſie mir mit dieſen AusdrüFen mehr die Anordnung, und Einrichtung der Landwirthſchaft, und die beſtmöglichſte Erzielung ihres leßten Zweckes, als bloß die Produktion der Naturalien an und ſür ſich bezeichnen zu wollen.

Dieß eben brachte mich auf den Gedanken gegen» wäartiges Werk zum Unterſchiede von der landwirth» ſchaftlichen Productionslehre mit dem Namen Öpo»- nomie der Landwirthſchaft zu belegen.*)

*) Die geſammte Lehre der Landwirthſchaft zerfällt ih- rer Grundbeſtimmung naoh von ſelbſt in zwey Theile, näm» lich a) in die Lehre von der zwe&mäßigſten Cultur uad reich» haltigſten Erzielung der rohen Naturprodukte, ohne daß noh vorläufig vom letzten Zwe>e der Landwirthſchaft(dem groß ten reinen Gewinne) die Rede zu ſeyn braucht; und b) indie Lehre von der zwekdienlichſten Veranſtaltung ſämmtliche Ver- richtungen dev Landwirthſchaft ihrem endlichen Zwede zuzu- führen, ſo daß dur< die Erzielung und Benutung der rohen

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