Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
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G. 2-

Unter dem Namen Landgut, welche3 das Object einer landwirthſchaſtlichen Verwaltung iſt, verſteht man: a) alle dazu gehörigen Grundſtüke, als: Jer, Wieſen, Weiden, Gärten, Weinberge, Wälder, u-ſ-w- b) alle auf dem Grund und Boden haftende landwirthſchaftliche und landwirthſchaftlich- techniſche Gebäude, als: Wohnhäuſer, Stallungen, Scheunen, Getreidebehältniſſe, Brauhäuſer, Brantweinbrenne- reyen, Mühlen u. ſ. w. e) ſämmtliches zur Wirtha cc<haft gehöriges Inventar(bey uns gewöhnlich fun- dus instruetus genannt) an Vieh und Geräthſchaf- ten verſchiedener Art, d) endlich Alles, was mit dem Grund und Boden, als dem Hauptbeſtandtheile des Landguts rechtlich verbunden iſt, es mag zur EGrh0ö- hung oder zur Verminderung des Werthes deſſelben beytragen. Hieher gehören 54 B- das Neuntel und Zehntel, Coder eine andere Quote der Feldfrüchte 9.) das der Gutsbeſißer entweder zu beziehen hat, oder das er andern zu geben ſchuldig iſt;*) Die von den

af

Naturprodukte nothwendig das größtmöglichſte reine Vermögen erworben werde. Jenen nenne ich die la ndwirthſ<aſt- liche Erzielungs oder Produetions-Lehre, dieſen die landwirthſ<haftlihe Oekonomie, oder die Oekonomie der Landwirthſ<aft; qlaube auch nicht, daß beyde Theile dur< irgend eine andere Benennung ze beſſerrichtiger, und beſtimmter bezeichnet werden können- *) Bey uns in Ungarn hat wohl kein Gutsbeſißer von Gründen, die er iure dominii directi beſißt, einen, Zehend oder irgend eine andere Quote zu entrichten 3 nicht ſo iſt es