Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
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welches entweder gar keine, oder doch nur ſehr we- nige fixe Ginfünfre hat, weil der Theil des Kayitals, der für dieſe gegeben werden muß, gerade nur ſo aus- gelegt wird, als oh er auf andere Art an einem ſi- <ern Orte zum Zinſentragen angelegt worden wäre. So z. B. wenn Jemand um 109,000 fl. ein Landgut kaufte, welches an fixen Ginfünften jährlich 3000 fl. ahwürfe, ſo würde er, wenn wir auch die Intereſſen des Grundkapitals zu 6 p. Ct. annehmen,(welches doch das Allerhöchſte iſt, was wir annehmen können) ſchon die Hälſte ſeines ganzen Kapitals, nämlich 50,900 fl. für dieſe Ginfünfte allein ausgeben,-und nur um die andere Hälſte d. i, um die noch übrigen 50,000 fl. würde er wirklich Grund und Boden, mit den zunächſt zur Wirthſchaſt gehörigen Acceſſorien kau» fen 3; welches doch die Intention eines thätigen und intelligenten Landwirthes nie ſeyn kann.

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14.) Zu je mäßigerem Umfange, in einem Lande, oder in einer Gegend, die Landgüter unter verſchie» dene Beſißer vertheilt ſind, deſto größer pflegt bey übrigens gleichen Umſtänden, in der Negel, ihr Werth zu ſeyn, wenn die Theilung anders nicht ins Unend- liche gehet, und die Güter gehörig arrondirt ſind. Da aber, wo wegen mißverſtandener Theilung, die Güter in unzählige kleine Stü>hen zerriſſen, oft Mei- len weit unter fremden Gründen zerſtreut herum liegen, wie dieß leider, bey uns, in unſern ſogenannten Com- poſſeſſoraten nur allzuhäufig zu ſehen iſt, da Midas türlich durch jede neue Theilung, die nach ſolchen

Dek. der Landw. 1 Th. 14