Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
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und Geld- Leiſtungen der Unterthanen, als: der Zehn» te, das Neuntel, oder eine ander Quote von Getrei- de und Wein Ic der Grundzins Ic- 3 die Frohnden oder Noboten der Unterthanen 3 verſchiedene Servitu- ten, die man entweder gegen andere das Recht auszu- Üben, oder von andern zu erdulden hat, als? das Weiderecht, und das Holzungs- und Sichelmaſtungs- Recht( ius lignationis et glandinationis) auf ſrem- dem Grunde; u. m, dgl-

GE 150:

15.) Die beſtändigen Gefälle,(proventus fixi), ſie mögen in baarem Gelde, oder in Naturalien ein- kommen, ſind zwar in der Hinſicht ſehr hoh zu ſchä- ken, daß ſie von allen Einkünften die gewiſſeſten und ſicherſten ſind 3; darin jedoch ſtehen ſie andern land- wirthſchaftlichen Ginkünſten weit nach, daß ſie nichts als bloße und ſimple Zinſen des Kapitals ſind, wel- <e weder durch Intelligenz, noch durch Induſtrie ver- mehrt werden können; daher ſie denn auch mehr für das Objekt eines unthätigen Kapitaliſten, der nur mit Sicherheit in Ruhe genießen, als für das eines thä- tigen und unternehmenden Landwirths, der für ſeine Induſtrie und Intelligenz einen Spielraum wünſcht, paßlich und erwünſcht ſind. Derjenige daher, der nicht bloß, weil es das Schi>ſaal ſo mit ſich brach- te, wirthſchaſtet, ſondern der unſer Gewerbe mit Lie- be und Leidenſchaft betreibet, und dem es weder an dem nöthigen ſtehenden und Betriebskapitale, noch an der erforderlichen Intelligenz gebricht, wird immer vorzugsweiſe ein ſolches Landgut zu wählen haben,

welches