Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
Seite
18
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Miſtbreiten, wieder andere zum AFern und zum Eg- gen, und noch andere zu den mannigfaltigſten übri- gen Arbeiten beſonders halten zu wollen?

Gut und nüglich iſt es jedoch immer, dieſen Grundſaß nie aus den Augen zu verlieren, um ihn überall da anzuwenden, wo nicht das Weſen und die Natur des landwirthſchaftlichen Gewerbes ſelbſt ſeiner Anwendung im Wege ſteht. Und dieß thut auch wirk- lich jeder denkende praktiſche Landwirth- So z. B- ſtellt er beym Heumachen nicht Jeden ohne Unter, ſchied zum Mähen an, ſondern er wählt hierzu nur die kräſtigſten, geſchi>teſten, und in dieſer Arbeit bes- wandertſten Leute, und gebraucht die andern bey den übrigen Geſchäften des Heuwerbens, wo weniger Ge- ſchiXlichkeit und mindere Kräfte erforderlich ſind. So vertraut er zur Saatzeit die Arbeit des Säens nicht leicht einem andern an, als von dem er im Voraus überzeugt iſt, daß er dieſe höchſtwichtige Operation auch mit gehöriger Sachkunde und Pünktlichkeit zu vollführen im Stande iſt, während er die übrigen ihm zu Gebothe ſtehenden Arbeiter mit andern nüg- lichen Arbeiten, denen ſie gewachſen ſind-, gehörig beſchäftiget. Und eben ſo macht er es in allem Übrigen?

6.1

4.) Will man ſich in größerer Extenſion wit der Erzielung ſolcher Produkte abgeben, welche zu ihrem Gelingen unumgänglich ſehr viele und mannigſaltige

Arbeit erfordern, und bey welſchen der zu Hoffende'

Gewinn weit mehr noch durch die Arbeit, als durch die Güte des Bodens bedingt wird, ſo unterlaſſe