um, wie die Deutſchen, ihr ſämmtliches Garbenge treide darinn aufzubanſen. Dieß wäre bey unſern gro- ßen und ausgedehnten Wirthſchaften eine wahre Ver- ſchwendung, da das Garbengetreide== wie uns die Er- fahrung längſt gelehrt= eben ſo gut in wohlgebauten Feimen(Triſten) aufbewahrt werden kann. Ja ich würde ſogar in Deutſchland keine Scheune für Gar- bengetreide bauen, weil ich es keine8wegs nöthig fin- de, und weil ich überzeugt bin, daß die Aufführung jedes entbehrlichen Gebäudes eine ſchlechte Wirthſchaft iſt. Eine Scheune aber, gerade nur ſo groß und nicht größer, daß darinn ſämmtliches Getreide und andere Saamenfrüchte, zu jeder Zeit nach Willkühr und Be- lieben ausgedroſchen, oder=-wo dieß der Brauch iſt, =mit Pferden ausgetrettet werden könne, dieß iſt's was ich hier verſtehe, und was jeder große und flei- ne Landwirth haben ſollte, und mit leichter Mühe und geringem Koſten haben kann.
Ein Mittel endlich ſich nicht mit überflüßigem Ge- ſinde, das man etwa nicht das ganze Jahr gehbrig beſchäftigen könnte, zu überladen, beſteht darinn, daß man für ſolche Arbeiten, die nur zu manchen Zeiten vorfallen, lieber Tagelöhner, oder Accordar» beiter nehme, Knechte aber nur in dem Verhältniſſe Halte, als dieſelben zu den durch das ganze Jahr fortlaufenden Arbeiten nöthig ſind.
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3.) In den Fabriken und Manufokturen hat man den großen Vortheil, daß die verſchiedenen Arkeiten getrennt, und einzeln den Arbeitern zugetheilt werden


