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2.) Die größte Schwierigkeit, mit der ein Land- wirty bey Vertheilung und Verwendung der Arbeit zu kämpfen hat, liegt beſonders darinn, daß hier die Arbeiten nicht wie in den Fabriken und Manufakturen gleichmäßig durch das ganze Jahr fortlaufen, ſondern daß in manchen Jahrszeiten die Geſchäfte ſich außer» ordentlich anhäufen, während in andern leicht leere Zeiträume entſtehen, in denen wenig, oder nichts zu thun iſt. Daher geſchieht es, daß, beſonders Neu- linge, ſehr leicht in einen von beyden Irrwegen ge- rathen, daß ſie entweder-- wenn ſie vielleicht zu hitig und zu generos ſind=- zu viele Arbeitskräfte unter» halten, die ſie dann in jenen leeren Zeitklüften nicht hinlänglich beſchäftigen können, und folglich zum Theil der Wirthſchaft zur Laſt und mit Schaden un- terhalten müſſen; oder= wenn ſie etwa zur Knicke» rey einigen Hang haben--dasß ſie deren zu wenig hal- ten, mit denen dann zur Zeit der Anhäufung der Ges ſchäfte die Arbeit entweder nur ſchlecht verrichtet, oder nicht zur gehörigen Zeit vollführet werden kann.
Dieſem immer ſehr unangenehmen Übel wird zum Theil dadurch geſteuert, wenn wir außer dem gewöhn» lichen Getreide auch einige andere den Umſtänden an» gemeſſene nüßliche Vegetabilien unſerm A>er anver» trauen/ welche mit dieſem zu gleicher Zeit weder be- ſtellt zu werden, noch zu reiſen pflegen- Hierdurch erreicht man den doppelten Zwe, daß zur einen Zeit (die man bey uns wie bekannt, der vielen Geſchäfte wegen, vorzugsweiſe die Arbeitszeit(dolog* ideje) zu nennen pflegt) die allzugehäuften Geſchäfte in et»


