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drücken läßt, ſo enthält die Erde viel von einem fetten Thone.
Man ſammle das vom Sande abgeſchwemmte Waſ- ſer in einem Glaſe, laſſe den darin ſchwimmenden Thon fich abſeßen, bringe ihn in ein Filter, trockne, und wiege ihn. 2 Gran deſſelben machen 1 pro Ct, aus.
Der fetteſte Thon kann durc< andere Beymiſchung, als Sand, Humus, und Kalk, in eine mager anzu- fühlende Erde verwandelt werden. Beſonders ſind die erſteren dazu geſchi>t. So befinden ſich viele Stellen im Oderbruche, deren Hauptgrundlage ein ſehr fetter Thon iſt, welcher aber durch den beygemiſchten Humus ſo aufgelo>ert iſt, daß man ihn leicht bearbeiten kann, und ſeine Klumpen bey einem mäßigen Regen zerfallen. Aecker können übrigens größtentbeils aus Thon beſtehen, ohne bedeutend Kalk, Humus, oder Sand zu führen, und dennoch keine große Bindigkeit haben, auc< im Feuer nicht ſchr erhärten; andere können von Thon weit weniger führen, und dennoch denſelben Zuſammenhang ihrer Erde und waſſerhaltenden Kraft zeigen. In dem erſtern Falle iſt dann der Thon mager, im leßtern fett.
Die angegebenen Arten, die Mengc und Beſchaffen- heit des Thons im Aker zu beſtimmen ſind daher nur äußerſt oberflächlich, und laſſen keine ſichern Schlüſſe zu. Wäre ver Thon nicht mit Sand, Humus oder Kalk in der Akererde vermiſcht, ſo würden ſie allerdings ſicher ſeyn; es giebt aber wohl nirgends eine Akkerkrume, in welcher nicht, nebſt dem Thone ,„ das eine oder das an- dere enthalten wäre.
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