Teil eines Werkes 
4 (1824)
Entstehung
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Unterſuchung mit angeführt werden muß. Der auf die angegebene Art erhaltene Sand, hält niemals kleine Kalkſtücken in ſich, weil die Säure, die etwa vorhan- den geweſen, ſie ſchon weggenommen hat. Will man wiſſen, ob wirklich dergleichen kleine Kalkſtücken im Boden ſind, ſo muß man etwas Erde, die nur ſo roh zu ſeyn braucht, wie ſie vom Acker kommt, abſchwem- men, und den erhaltenen Sand mit Säuren über- gießen; entſteht ein Aufbrauſen, ſo ſind Kalkkörnhen darin enthalten. Oft laſſen dieſe ſich auch ſchon durch das Auge bemerken.

20: 50D- Unterſuchung der Erde auf Thon-

Durh eine Unterſuchung der äußern Eigenſchaften der Ackererde: ob ſie in der Wärme leicht zu harten Klumpen trocknet, oder krümlich bleibt; ob die Klöße im Regen zerfallen oder nicht; ob die Erde, wenn ſie feucht iſt, ſchmierig oder bindend iſt, oder dürre und zuſammenhängend, u. ſ. W. kann man ſich oberflächlich unterrichten, ob viel Thon in der Akererde vorhanden

- iſtund ob derſelbe fett oder mager ſey»= Beydes er-

fährt man auch noh dadurch, daß man einen Klumpen der Erde erſt an der Luft tro>net, und dann zwiſchen Kohlen glühet. Iſt die Erde nach dem Glühen ſehr leicht zerreiblich, ſo iſt der Thon derſelben nur mager, oder, wenn er fett iſt, ſo iſt derſelbe doch nicht in über- wiegender Menge darin vorhanden. Iſt der Klumpen aber hart, fo daß er fich mit.den Händen ſchwer zer-